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GruneNeune Berlin-Steglitz

Das Haus

Die Doppelhaushälfte in der Grunewaldstraße 29 von der Straße aus: helle Putzfassade, rotes Ziegeldach mit Gaube, davor eine Hecke

Die GruneNeune ist eine Doppelhaushälfte in der Grunewaldstraße 29 in 12165 Berlin, im Bezirk Steglitz-Zehlendorf an der Grenze zu Dahlem. Das Haus wurde 1925 als Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung gebaut und ist heute in vier Wohnungen aufgeteilt. Es ist so geschnitten, dass hier bis zu zehn Menschen leben können und trotzdem viele Räume für die Gemeinschaft bleiben.

Die Gartenseite des Hauses mit großen Fenstern, Balkon und einem Obstbaum im Vordergrund
Die Gartenseite: Durch die Hanglage zeigt das Haus hier alle vier Etagen.

Das Haus in Zahlen

Baujahr1925
Grundstück613 m², in Hanglage am Fichtenberg
Wohnflächeca. 342 m², dazu ca. 43 m² Nutzfläche
Räume10½ Zimmer, 4 Küchen, 4 Bäder
Draußen2 Loggien, 1 Balkon, 1 Terrasse, großer Garten
HeizungZentralheizung mit Öl

Vier Etagen, vier Wohnungen

Drei Wohnungen liegen am gemeinsamen Treppenhaus, die Gartenwohnung hat einen eigenen Eingang. Große Räume mit Eichenparkett, alten Holztüren, großen Fenstern und bis zu drei Metern Deckenhöhe machen das Haus hell und großzügig.

  • Erdgeschoss (102 m²): zwei große Zimmer, verbunden durch eine raumhohe Schiebetür, mit Wintergarten, dazu ein Zimmer mit Erker, Küche mit Loggia und Speisekammer, Duschbad.
  • Obergeschoss (93 m²): zwei große Zimmer mit Flügeltür und großer Loggia, ein Zimmer mit kleinem Balkon, Küchenraum, Wannenbad.
  • Dachgeschoss (73 m²): zweieinhalb Zimmer, zum Garten mit weitem Blick über die Baumkronen, zwei kleine Kammern, kleiner Küchenraum, Wannenbad.
  • Gartenwohnung (72 m²): zwei Zimmer, das größere mit Panoramafenster und Zugang zur großen Gartenterrasse, Küchenzeile, Wannenbad.
Zwei große Zimmer im Erdgeschoss mit Eichenparkett, verbunden durch eine raumhohe Schiebetür, hinten der Wintergarten
Erdgeschoss: zwei große Zimmer, verbunden durch eine raumhohe Schiebetür.
Der Wintergarten im Erdgeschoss mit großem Sprossenfenster und Blick über den Garten
Der Wintergarten im Erdgeschoss mit Blick über den Garten.
Das fast 30 Quadratmeter große Zimmer im Dachgeschoss mit Fenstern zum Garten
Dachgeschoss: fast 30 m² mit Blick über die Baumkronen.

Der Garten

Hinter dem Haus liegt ein eingewachsener Garten mit alten Bäumen, Wiese und einem Steingarten mit Natursteinmauern. Trotz Nordlage ist er sonnig und an heißen Tagen schattig.

Der eingewachsene Garten mit Wiese, hohen Bäumen, Schaukel und Gartenhaus
Blick aus der Gartenwohnung durch das große Panoramafenster ins Grüne
Aus der Gartenwohnung geht der Blick durch das Panoramafenster direkt ins Grüne.

Zustand

Das Haus hat eine solide Bausubstanz, das Dach ist in gutem Zustand. Es ist bezugsfertig und braucht innen nur kleinere Arbeiten, auf die wir uns schon freuen. Mittelfristig stehen ein neues Heizkonzept an (die Ölheizung lässt sich mit einer Wärmepumpe koppeln) und eine bessere Dämmung. Aus Zimmerhandwerk und Holzbauingenieurwesen haben wir dafür Fachwissen in der Gruppe.

Die Lage

Das Haus liegt ruhig am Fichtenberg, zwischen Steglitz und Dahlem. Das Zentrum am Rathaus Steglitz mit der Schloßstraße ist knapp einen Kilometer entfernt. Von dort fahren U9 und S1 in die Innenstadt, über Dahlem-Dorf die U3. Ein Bus hält vor der Tür. Zu Fuß erreichbar sind der Botanische Garten und die Freie Universität, die Domäne Dahlem und der Grunewald sind nicht weit.

Raus aus dem Markt: wie wir kaufen wollen

Das Haus soll nie wieder zur Ware werden. Deshalb suchen wir eine Dachgenossenschaft, die diesen Weg mit uns geht, ob als Kauf oder im Erbbaurecht. Finanzieren wollen wir es mit einer Mischung aus Eigenkapital, Privatdarlehen, KfW-Krediten und gegebenenfalls einem Bankdarlehen.

Dazu lassen wir uns gerade breit beraten, unter anderem vom Netzwerk Generationenwohnen und von der Stiftung trias. Das Netzwerk sieht in unserem Vorhaben ein mögliches Pilotprojekt für die Umnutzung von Einfamilienhäusern.